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Der Buddha von Leshan

Chinas Provinz Szechuan ist reich an historischen, kulturellen und natuerlichen Schaetzen. Wir machten uns auf in die furchtbare Kleinstadt Leshan, eigentlich um das sehr grosszuegige Visaverlaengerungsbuero zu nutzen, aber nebenbei natuerlich um den Dafo zu sehen, die zweitgroesste Buddhastatue der Welt. Das Visabuero war ausnahmsweise wirklich mal leicht zu finden und unkompliziert, nachdem das Zeugs alles geklaert war sprangen wir in den Bus richtung Dafo.  Auch das klappte ueberraschend gut, und einige Minuten spaeter standen wir an dem Buero, wor wir wieder mal einen horrenden Eintrittspreis berappen durften.  Nachdem im China ueblichen Vordraengeln, Rumpoebeln, Ellenbogenrammen wurden wir in die Richtung vom Dafoberg gewiesen. Die Anlage war ueberraschend schoen, wirklich gut in Schuss gehalten. Zwar konnte man wieder die allgegenwaertige chinesische Liebe zum Beton sehen (Gelaender aus Beton, Mauern aus Beton, Statuen aus Beton, Holzimitate aus Beton, sogar gefaelschte Baeume aus Beton)

 

Wie immer in China konnte man sich nicht sicher sein, was man da gerade sah, ob es irgendwas furchtbar altes und wichtiges war oder doch nur ein Replika aus der Zeit nach der kulturellen Revolution. Beschildert war nix und in Englisch noch weniger. Trotzdem waren wir ueberrascht, dass es nicht nur der Buddha war, den wir besuchten, sondern ein ganzer Berg voller kleiner Gebaeude, Tempeln, Pagoden und Statuen. Das ganze war in einem Bergwald gesetzt und einfach schoen. Irgendwann sind wir dann auch mehr durch Zufall als sonstwas auf den Buddha gestossen, und das war ein echt atemberaubender Moment. Klar, wir hatten vorher gelesen, dass er riesig ist, allein sein Fussnagel 3m und ein Ohr ueber 7m, aber das ganze dann zu sehen, hatte eine ganz andere Dimension. Da es mittlerweile Nachmittag war, war es erstaunlich ruhig, wir konnten es in vollen Zuegen geniessen.

 

Auf dem Rueckweg passierten wir ein “Fischerdorf”, das eine reine Touristenfalle war – und trotzdem aufgrund der Lage und der liebevollen Gebaeude einfach schoen. Leider waren die gierigen Taxista und Schlepper direkt hinter dem Ausgang dermassen penetrant, das es zu einer Geduldsprobe wurde, und wir wollten echt nicht noch ein Hotel buchen…. Winking smile

 

 

Eingang der Anlage

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Lustige Tuer

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Kleine Pagode am Koisee

 

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Opa Feng Sus Garten

 

 

 

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Tuer zum Bambuswald

 

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Mondtempel

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Quelle

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Der erste Blick auf den Buddha

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Dafo von der Treppe

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und von unten

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Froschperspektive mit Zeh im Vordergrund

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Kleinerer Tempel im Gegenlicht

 

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Chinesische Berglandschaft mit anderem Tempel

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Lustige Bruecke

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Grabkunstwerk

 

 

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Chinesischer Volkssport: Pferden Seile aus dem Hintern ziehen

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